pecunia non olet
geld stinkt zwar nicht, aber nicht alles ist für geld zu haben. umso mehr sollte man -wenn man bereits etwas erfahrung besitzt- darauf achten, nur aufträge anzunehmen, die einen weder unglücklich noch übervorteilt zurücklassen. die lebensläufe der meisten angewandten künstlerinnen & künstler sind voll mit unterbezahlten oder stinklangweiligen jobs. oft trifft beides zugleich zu, besonders in den anfangsjahren.
es gehört zum beruf des kommerziellen grafikers/illustrators, den kunden darauf hinzuweisen, wenn er einen irrweg beschreitet; klienten, die vollkommen beratungsresistent sind, sollte man so schnell wie möglich loswerden... oder den preis sehr hoch ansetzen, damit man sich nach auftragsende zumindest die psychotherapie leisten kann.
doch es gibt auch eine große anzahl von klienten, die geschmack und selbstironie besitzen... oder es zumindest schätzen, korrekt beraten zu werden. und es lohnt sich sogar manchmal, für solche menschen billiger zu arbeiten. die folgenden samples sind allerdings nur eine enge auswahl:
"Money frees you from doing things you dislike. Since I dislike doing nearly everything, money is handy."
Groucho Marx




















